Gedenktage & Aktionen

Unsere neuesten Termine, regelmäßigen Gedenktage & Aktionen

Termine —Das steht bevor

Hier findest du die neuesten Termine des VVN-BdA im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald. Wir veranstalten regelmäßig Gedenktage, Demos, Aktionen und Lesungen.

Aufruf zur Kundgebung am 13. Juli 2025 in Schönefeld

Am 13. Juli 2025 um 14 Uhr findet am Rathaus Schönefeld eine Kundgebung gegen das geplante Abschiebezentrum am BER statt – mit anschließender Demonstration.

Geplant ist ein sogenanntes „Behördenzentrum“ für Abschiebungshaft und Ausreisegewahrsam in unmittelbarer Nähe zum Flughafen. Dahinter steht der Bebauungsplan 02/11, über den die Gemeindevertretung Schönefeld voraussichtlich am 16. Juli abstimmen wird – deutlich früher als zunächst angekündigt.

Das neue Zentrum steht für eine Ausweitung von Abschiebung und Haftverfahren und ist Teil einer immer brutaleren Abschottungspolitik.

Jetzt ist der Moment, Widerstand sichtbar zu machen.
Kommt zur Kundgebung – setzt ein Zeichen gegen Abschiebeknäste und für Menschenrechte!

Ein breites Bündnis aus Flüchtlingsräten, Wir packen’s an und vielen weiteren ruft zur Teilnahme auf.

Auch wir als VVN-BdA LDS rufen ausdrücklich zur Beteiligung auf!

23. - 24. September — Antifaschistische Konferenz der Brandenburger VVN-BdA 2023 | Jetzt anmelden

Liebe Antifaschist*innen, im September 2023 ist es endlich wieder soweit: Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten im Land Brandenburg führt vom 23.-24. September im Potsdamer Kulturzentrum freiLand eine Antifaschistische Konferenz durch.

Donnerstags— Mahnwachen

Die VVN-BdA im LDS ist Mitglied der „Initiative für Frieden und Abrüstung Dahme-Spreewald“ und beteiligt sich maßgeblich an der Organisation und Durchführung der wöchentlichen Mahnwachen vor dem Stadtbrunnen in Königs Wusterhausen (donnerstags von 18.00 bis 19.00 Uhr).

27. Januar— Gedenken an Befreiung des KZ Auschwitz

Am 27. Januar gedenken wir aller Opfer des NS-Terrors. Es ist der Tag, an dem sowjetische Soldaten im Jahr 1945 das KZ Auschwitz-Birkenau befreiten.

08. Mai — Gedenkfeier

Eine der zentralen Veranstaltungen des Vereins ist die Gedenkfeier zum 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Die Kundgebungen finden sowohl am Gedenkstein für die Opfer des Faschismus in Königs Wusterhausen als auch an verschiedenen anderen Gedenkorten des Landkreises statt. Dabei wird nicht nur der Opfer des Faschismus und der bei der Befreiung gefallenen Soldaten der Roten Armee gedacht, sondern auch ein Zeichen für eine offene Gesellschaft gesetzt. Wir setzen uns aktiv gegen Rassismus und Neofaschismus ein.

01. September — Weltfriedenstag

Am 21. September jeden Jahres wird der Weltfriedenstag gefeiert. Auch der Verein „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ (VVN-BdA) organisiert regelmäßig Veranstaltungen an diesem Tag, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen. 

Jetzt zu einer Veranstaltung anmelden

Wir senden dir anschließend rechtzeitig alle Informationen zur Veranstaltung per E-Mail zu.

    Bisherige Aktionen

    Tag der Erinnerung und Mahnung in Königs Wusterhausen

    Am 14. September 2025, dem zweiten Sonntag im September, versammelten sich rund 35 Antifaschistinnen und Antifaschisten in Königs Wusterhausen, um gemeinsam den Tag der Erinnerung und Mahnung zu begehen.

    Trotz Regenwetters – das sinnbildlich auch für die derzeit düsteren politischen Entwicklungen in unserem Land stand – war die Veranstaltung geprägt von Entschlossenheit und Solidarität. In ihren Ansprachen erinnerten die Bürgermeisterin von Königs Wusterhausen und der Bürgermeister von Zeuthen eindringlich an den Schwur von Buchenwald: „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“

    Sie machten deutlich, dass es heute wichtiger denn je ist, diesem Vermächtnis gerecht zu werden. Denn die aktuellen Tendenzen von Militarisierung, Demokratieabbau und erstarkenden rechten Kräften erfordern unseren Widerstand.

    Die Veranstaltung verdeutlichte unsere historische Verantwortung, aber auch unsere Kraft: Mutig und gemeinsam den faschistischen und militaristischen Bestrebungen entgegenzutreten. Dieser Tag war nicht nur ein Gedenken, sondern auch ein Aufruf, den antifaschistischen Einsatz in die Zukunft zu tragen.

    Friedensfest zum Weltfriedenstag in Königs Wusterhausen – Gemeinsam für Abrüstung und Menschlichkeit

    Am 1. September 2025, dem internationalen Weltfriedenstag, fand auf dem Platz am Stadtbrunnen in Königs Wusterhausen ein Friedensfest statt – getragen von einem breiten Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Gruppen, Friedensinitiativen und politischen Parteien. Auch wir als VVN-BdA Dahme-Spreewald waren vor Ort vertreten.

    Zwischen 16 und 18 Uhr konnten Besucher*innen bei sonnigem Wetter an Ständen ins Gespräch kommen, sich informieren, Origami-Kraniche falten oder einfach der Musik lauschen. Das gemeinsame Ziel war klar: ein sichtbares Zeichen setzen – gegen Krieg und Aufrüstung, für eine friedlichere und gerechtere Welt.

    Die Veranstaltung stand unter dem Motto:
    „Schulen statt Rüstung! Krankenhäuser statt Raketen! Wohnungen statt Kasernen!“

    Ein Höhepunkt war der Beitrag der Bürgermeisterin Michaela Wieczorek, die über ihre Japanreise im Rahmen des internationalen Netzwerks Mayors for Peace berichtete – ein beeindruckendes Signal aus der kommunalen Verantwortung heraus, für eine atomwaffenfreie Welt einzustehen.

    Birgit Uhlworm von der Initiative für Frieden und Abrüstung LDS betonte das kontinuierliche Engagement für Abrüstung und friedenspolitische Aufklärung – auch abseits von Gedenktagen. Woche für Woche macht die Initiative mit Aktionen in der Region sichtbar, dass Frieden keine Floskel, sondern tägliche Aufgabe ist.

    Der VVN-BdA Dahme-Spreewald brachte an diesem Tag besonders den Zusammenhang zwischen Militarisierung, sozialer Verrohung und dem Erstarken autoritärer Tendenzen zur Sprache. Denn die Geschichte zeigt: Wer Krieg vorbereitet, gefährdet die Demokratie.

    Auch Vertreter*innen der Partei Die Linke, der DKP, sowie viele engagierte Einzelpersonen unterstützten das Friedensfest mit Informationsmaterial, Gesprächen und klarer Haltung gegen die zunehmende Aufrüstungspolitik in Deutschland und Europa.

    Gerade 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem ersten Atombombenabwurf auf Hiroshima ist es notwendiger denn je, an die Schrecken der Vergangenheit zu erinnern – und aus ihnen zu handeln.

    Der VVN-BdA wird weiter Gesicht zeigen – gegen Krieg, gegen Militarismus, gegen das Vergessen. Für Frieden, Demokratie und Menschenwürde.

    80 Jahre Hiroshima – Mahnung für Frieden und Abrüstung

    Am 6. August 2025 versammelten sich in Königs Wusterhausen Mitglieder der Partei Die Linke, des VVN-BdA und weitere Engagierte am Stadtbrunnen, um an den 80. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima zu erinnern. In Redebeiträgen wurde den über 210.000 Menschen gedacht, die bis Ende 1945 an den direkten Folgen starben, und den Hunderttausenden, die bis heute an den Spätfolgen leiden.

    Die Veranstaltung machte deutlich: Hiroshima und Nagasaki waren nicht nur historische Tragödien, sondern bleibende Mahnungen. Die Überlebenden, die Hibakusha, haben ihr Leben lang gewarnt: Nie wieder darf ein Mensch diese Hölle erleben.

    In einer Zeit, in der weltweit wieder aufgerüstet und atomare Abschreckung propagiert wird, bekräftigten die Rednerinnen und Redner ihre Forderungen:
    – Deutschlands Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag
    – Abzug aller US-Atomwaffen aus Büchel
    – Ende der nuklearen Teilhabe
    – Eine Friedenspolitik, die diesen Namen verdient

    „Sicherheit entsteht nicht durch Eskalation, sondern durch Diplomatie, Gerechtigkeit und Abrüstung“, betonte Kreisgeschäftsführer Peter Schulz in seiner Ansprache. Atomwaffen brächten nur Leid und Elend – ihr Abbau sei eine dringende Menschheitsaufgabe.

    Die Botschaft der Veranstaltung war klar: Nie wieder Hiroshima. Nie wieder Nagasaki. Nie wieder Krieg.
    Es liegt an uns, die Geschichte der Opfer weiterzutragen und der Logik von Aufrüstung und Abschreckung entschlossen entgegenzutreten – für eine Welt ohne Atomwaffen, ohne Krieg, ohne Hass.

    "Nein zum Abschiebeknast am BER!“
    VVN-BdA Dahme-Spreewald ruft zur Solidarität statt Abschottung auf

    Am Sonntag, den 13. Juli 2025, versammelten sich rund 150 Menschen vor dem Rathaus Schönefeld, um gegen das geplante Abschiebezentrum am Flughafen BER zu protestieren. Mit dabei: Der VVN-BdA Dahme-Spreewald, der als Mitaufrufer zur Kundgebung aufrief – und gemeinsam mit vielen anderen ein klares Zeichen setzte: Gegen Ausgrenzung, gegen institutionelle Gewalt – und für Menschenwürde und Solidarität.

    Das, was von Planer*innen und Behörden als nüchternes „Behördenzentrum“ bezeichnet wird, ist in Wahrheit ein Ort der Entrechtung: ein weiterer Abschiebeknast, ausgerechnet am internationalen Flughafen BER – dort, wo Globalisierung für Privilegierte Alltag ist, sollen nun Menschen hinter Gittern verschwinden, geräuschlos und fern der Öffentlichkeit.

    Dr. Martin Müller, Kreisvorsitzender des VVN-BdA Dahme-Spreewald, fand in seiner Rede klare Worte:

    „Ein ‚Ja‘ zu diesem sogenannten Behördenzentrum ist ein ‚Ja‘ zur Freiheitsberaubung, zur Isolation, zur seelischen Grausamkeit gegenüber Menschen, die Hilfe suchen! […] Was hat das mit humanistischen oder christlichen Werten zu tun? Da werden ethische Bekenntnisse zur bloßen Feiertagsfolklore!“

    Er rief die Gemeindevertreter*innen in Schönefeld dazu auf, Verantwortung zu übernehmen – nicht nur für ein Bauvorhaben, sondern für das, was damit verbunden ist: Die bewusste Entscheidung, Menschen systematisch ihrer Rechte zu berauben und ihre Rückführung mit aller Härte durchzusetzen. Die Abstimmung über den Bau ist für den 16. Juli 2025 angesetzt – damit ist Eile geboten.

    In seiner Rede erinnerte Dr. Müller eindrücklich an die Perspektive der Betroffenen: Menschen auf der Flucht, traumatisiert, entwurzelt, voller Hoffnung auf Schutz und ein neues Leben – und dann mit Repression und Ablehnung konfrontiert. Seine Worte: „Bitte geben Sie nicht den Holländer-Michel! Sagen Sie Nein zu Freiheitsberaubung, Zwang und seelischer Grausamkeit!“

    Der VVN-BdA steht für gelebte Solidarität und antifaschistischen Humanismus. Wir sagen klar: Es darf keine Orte geben, an denen Menschen hinter Mauern verschwinden, nur weil sie vor Krieg, Not oder Verfolgung fliehen. Die Geschichte hat uns gelehrt, wohin Entmenschlichung führen kann – wir ziehen daraus Konsequenzen.

    Die Forderung des Tages lautete: Kein Abschiebeknast am BER – nicht hier, nicht anderswo!

    Wir danken allen, die am Sonntag ihre Stimme erhoben haben – mit Haltung, mit Herz, mit Entschlossenheit. Und wir appellieren an die Entscheidungsträger*innen: Zeigen Sie Rückgrat. Zeigen Sie Mitgefühl. Stimmen Sie gegen das sogenannte Behördenzentrum. Noch ist es nicht zu spät.

    Nie wieder schweigen. Nie wieder Faschismus.
    Gedenkstättenfahrt der VVN-BdA am 10. Mai 2025 im Landkreis Dahme-Spreewald

    Am 10. Mai fuhr eine entschlossene Gruppe von 16 Antifaschistinnen und Antifaschisten durch den Landkreis Dahme-Spreewald. Unser Ziel: die Gedenkstätten für die gefallenen Soldaten der Roten Armee zu besuchen – in Lübben, Luckau, Groß Köris, Gräbendorf, Wildau und Zeuthen-Miersdorf. Orte, an denen 1945 jene ihr Leben ließen, die Europa vom Terror des deutschen Faschismus befreiten.

    Wir legten Blumen nieder, gedachten der Toten, sprachen über die Heftigkeit der Kämpfe und die vielen vergessenen Geschichten. Und wir machten unmissverständlich klar: Wer heute antifaschistische Erinnerungskultur angreift, greift das Fundament unserer Demokratie an.

    Die unzähligen Grabstätten im Landkreis zeigen, wie erbittert der Kampf um die faschistische Hauptstadt war. Jeder dieser Orte ist Mahnung und Auftrag zugleich: Das Gedenken an die Befreier darf niemals dem Vergessen oder dem Geschichtsrevisionismus überlassen werden – gerade heute, wo rechte Kräfte wieder salonfähig sind und mit völkischem Denken in Parlamente einziehen.

    Unsere Gespräche kreisten nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die brennende Gegenwart: Um neue Kriege, um rechten Terror, um Entsolidarisierung und das Schweigen der Mitte. Es wurde diskutiert, gestritten, klargemacht: Wer von „Schlussstrich“ redet, zieht ihn unter die Menschlichkeit.

    Die VVN-BdA setzt ein klares Zeichen: Wir sind da. Wir zeigen Gesicht. Wir benennen Täter, wir schützen Opfer, wir kämpfen für eine Gesellschaft ohne Faschismus, ohne Hass, ohne Verklärung.

    Am 10. Mai waren wir auf den Friedhöfen – am 11. Mai und an jedem anderen Tag sind wir auf der Straße.
    Denn die Würde der Opfer verpflichtet uns.
    Nie wieder ist jetzt.

     

    8. Mai – Tag der Befreiung: Gedenken an vielen Orten im Landkreis

    Am 8. Mai 2025 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal – ein Tag, der uns mahnt und verpflichtet. In ganz Dahme-Spreewald wurde der Tag der Befreiung mit zahlreichen Gedenkveranstaltungen begangen.

    An Gedenkstätten, Ehrengräbern und antifaschistischen Denkmälern in Zeuthen, Halbe, Groß Köris, Gräbendorf, Wildau, Königs Wusterhausen und Niederlehme kamen Bürgerinnen, Antifaschistinnen und Vertreterinnen von Parteien und Organisationen zusammen, um der Opfer des Faschismus zu gedenken und den Befreierinnen zu danken.

    Mit Kranzniederlegungen, stillen Momenten, Redebeiträgen und Gesang wurde an die Millionen Toten des Faschismus erinnert – und daran, dass „Nie wieder!“ ein aktiver Auftrag bleibt.

    Wir danken allen, die sich beteiligt und dieses wichtige Gedenken mitgetragen haben. Besonders freuen wir uns über die starke Beteiligung aus der Zivilgesellschaft und das klare Zeichen gegen das Vergessen.

    Nie wieder Krieg. Nie wieder Faschismus. Kein Fußbreit den Faschisten!

     

    28. Januar 2024 VdN-Denkmal in Königs Wusterhausen

    „Es ist noch nicht zu spät: Im Gedenken an Auschwitz und Buchenwald – den faschistischen Bewegungen und Ideen entgegentreten!“

    03. September — Veranstaltung zum Weltfriedenstag um 10:00 Uhr in Königs Wusterhausen

    Für Sonntag, den 03.09.2023 lädt die VVN-BdA aus Anlass des Weltfriedenstages“ und des Tages der Erinnerung und Mahnung“ zu einer Veranstaltung in 15711 Königs Wusterhausen ein. Das Vorprogramm beginnt um 10.00 Uhr, die Hauptveranstaltung 10.30 Uhr.

    Ort: VdN-Denkmal zwischen Schlossplatz und Schlosspark

    Bitte notiert diesen Termin und bringt Freunde und Gleichgesinnte mit!

    In einer Zeit anhaltender Kriege, der Abschottung gegen Geflüchtete, grassierender Fremdenfeindlichkeit und raumgreifender faschistischer Ideologie – wofür es auch bei uns Tag für Tag Beispiele gibt – sollten wir zeigen, dass die antifaschistischen, humanistischen und friedliebenden Kräfte in dieser Gesellschaft nicht verstummen und weiter sichtbar bleiben werden!

    01. September 2023 Spanienkämpferdenkmal in Zeuthen

    01. September 2023 im Ehrenhain der Antifaschisten mit Bürgermeister Sven Herzberger

    14. Juli 2023 — 2. Königs Wusterhausener Friedensgespräch

    Am 14. Juli 2023 um 18:00 findet das 2. Königs Wusterhausener Friedensgespräch statt, und zwar im Rathaussaal in der Schlossstraße 3, Königs Wusterhausen. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Seit über einem Jahr tobt der Krieg in der Ukraine – mit grauenhaften Folgen. Krieg gibt es dort aber nicht erst seit 2022, sondern schon seit 2014. Das Einzige, was der NATO dazu einfällt, ist eine Eskalation durch immer mehr Waffenlieferungen – mit der Begründung, Putin sei der Alleinschuldige und Verhandlungen mit ihm seien nicht möglich. Warnungen, dies könne in einen Welt- und Atomkrieg münden, werden als „Alarmismus“ abgetan. Namhafte Sicherheitsexperten und Militärs warnen jedoch eindringlich und fordern Kompromissbereitschaft auch von westlicher Seite: Ernsthafte Verhandlungen seien Russland noch gar nicht angeboten worden. 

    Die Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) fordern genau das. Christoph Krämer (Chirurg und Mitglied der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges – IPPNW, Deutsche Sektion) wird dies am 14.07.23 in Königs Wusterhausen begründen und fragen, was die Zivilgesellschaft zum Aufbrechen des (selbst-)mörderischen Denkverbotes beitragen kann. Die Initiative für Frieden und Abrüstung Dahme-Spreewald lädt herzlich zur Teilnahme am 2. Königs Wusterhausener Friedensgespräch ein. Die Teilnahme ist kostenfrei.

    12.06.2023 — Aufruf —„Schau nach oben“

    Die Initiative für Frieden und Abrüstung Dahme-Spreewald, deren Mitglied die VVN-BdA im LDS ist, ruft für Montag, den 12. Juni 2023 zur Bundesweiten Aktion „Schau nach oben“ auf!

    Wo? – Montag, 12.06.2023, 12.00 Uhr Bahnhofsvorplatz in Königs Wusterhausen.

    Worum geht es?

    Vom 12. bis zum 23. Juni 2023 findet auf deutschem Boden das NATO-Manöver Air Defender 23 mit Militärflugzeugen aller Art statt. Es ist die größte Verlegeübung von Luftstreitkräften seit Bestehen der NATO.

    Wir lehnen diesen erneuten militaristischen Aufmarsch entschieden ab! Hochrüstung verschlingt das Geld, das die Menschheit braucht, um Hunger, Not und Klimawandel wirkungsvoll zu bekämpfen! Wir fordern, Kriege weltweit zu verhindern! Wir brauchen eine neue Entspannungspolitik statt weiterer Eskalationen! Stellt euch Aufrüstung, Säbelrasseln und Kriegstreiberei entgegen!

    Wir erwarten euch! Euer Vorstand der VVN-BdA im LDS

    08.05.2023 — Tag der Befreiung vom Faschismus

    Am 08. Mai, dem Tag der Befreiung vom Faschismus, organisierten wir die Kundgebung in Königs Wusterhausen, an der – neben anderen – die Bürgermeisterin Frau Wiezorek sprach. Es fanden darüber hinaus Kundgebungen in Zeuthen-Miersdorf, Wildau, Niederlehme, Halbe statt, an denen sich die VVN-BdA beteiligte.

    06.05.2023 — Infoveranstaltung: Faschismus heute

    Was ist Faschismus und wo kommt er her? Was ist ein Faschist und wie erkennt man ihn? Welche Funktion und Charakter haben faschistische Bewegungen? Wer oder was steht hinter dem Faschismus? Diese Fragen haben wir diskutiert – am 06. Mai 2023, 13:00 – 18:00 Uhr im Bürgertreff am Fontaneplatz in Königs Wusterhausen. 

    Am 26.04.2023 stellten wir uns – gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern Mittenwaldes, Menschen aus der LINKEN und von den Grünen – dem AfD-Aufmarsch entgegen. Die AfD nutzte die Zuweisung von Geflüchteten nach Mittenwalde für ihre Schmutzkampagne. Die zuständigen Behörden hatten die Zuweisung miserabel kommuniziert und vorbereitet, so ließ sich der Unmut leicht gegen Geflüchtete kanalisieren. Wir standen mit 40 Menschen etwa 300 (Presse) bis 500 (von uns gezählt) AfD-Anhängern und mit ihnen laufenden Mittenwaldern und Menschen aus anderen Orten Brandenburgs gegenüber. Unser Redebeitrag ist unter der Rubrik „Artikel“ zu lesen.

    06.04.2023 — Ostermarsch in Königs Wusterhausen

    Am 06.04.2023 fand der Ostermarsch für Frieden und Abrüstung in Königs Wusterhausen statt, an dem sich die VVN-BdA in Dahme-Spreewald beteiligte.

    16.03.2023 — Kundgebung: "Frieden und Brot, statt Waffen, Krieg und Tod"

    Am Donnerstag, den 16.03.2023 (17.00 Uhr) fand eine durch die „Initiative“ getragene Kundgebung unter dem Motto „Frieden, Heizung, Brot statt Waffen, Krieg und Tod“, zu der die Berliner Initiative „Heizung, Brot und Frieden“ eingeladen war, mit mehr als 120 Teilnehmenden in Königs Wusterhausen statt.

    04.03.2023 — I. Königs Wusterhausener Friedensgespräch

    Samstag, den 04.03.2023 fand im Rathaussaal das Erste Königs Wusterhausener Friedensgespräch“ der „Initiative für Frieden und Abrüstung Dahme-Spreewald“ mit Uwe Hiksch (Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands) mit 50 Teilnehmenden statt.

    23.02.2023 — Den Faschisten keinen Fußbreit Boden!

    Den Faschisten keinen Fußbreit Boden im LDS! Sie kommen nicht durch! Die AfD hatte für Donnerstag, den 23.02.2023 (ab 19.00 Uhr), in Riedels Gasthaus (Tiergartenstraße 2) in Königs Wusterhausen eingeladen, um Neuigkeiten aus dem Bundestag zu verkünden – mit Gnauck und Kotré (und nur per Voranmeldung!). Wir waren mit mehreren Bündnispartnern, ab 18.30 Uhr dort, um eine vernehmliche Mahnwache für etwa eine Stunde abzuhalten.

    09.02.2023 — Den Faschisten keinen Fußbreit Boden!

    Den Faschisten keinen Fußbreit Boden! Unter diesem Motto hatte die VVN-BdA im LDS für den 09.02.2023 ab 18.30 Uhr zu einer Mahnwache vor dem Schloss in Königs Wusterhausen aufgerufen. Wir traten dem „Bürgergespräch“ der AfD mit Kalbitz und Galau im Steakhaus Cavallo entgegen! Wir lassen die völkischen, neofaschistischen und faschistischen Bewegungen im LDS nicht widerstandslos erstarken!

    22.01.2023 — Tag des Gedenkens an alle Opfer des faschistischen Terrors

    Aus Anlass des „Tag des Gedenkens an alle Opfer des faschistischen Terrors“ luden wir für den 22.01.2023, zu einer Veranstaltung in Königs Wusterhausen vor dem VdN-Denkmal am Schlossplatz ein. Als Gastredner konnten wir Johannes David Oehler, Vorstandsmitglied bei ICAN Deutschland e.V. („Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen“) gewinnen. Er sprach zum Thema „2 Jahre Atomwaffenverbot – Beitrag eines UN-Vertrags zur Verhinderung eines dritten Weltkrieges“. In Zeiten wie diesen, in denen der Weltfrieden in höchster Gefahr ist, sind wir es den Opfern von Auschwitz, Buchenwald, Ravensbrück … schuldig, für Frieden und Abrüstung einzutreten!

    04.09.2022 — Weltfriedenstag

    Den „Tag der Erinnerung und Mahnung“ und den „Weltfriedenstag“ begingen wir am 04.09.2022 mit einer Veranstaltung vor dem VdN-Denkmal in Königs Wusterhausen unter dem Motto: „Eine Welt des Friedens schaffen!“

    30.01.2022 — Gedenkveranstaltung

    Aus Anlass des „Tages des Gedenkens an alle Opfer des nationalsozialistischen Terrors“ fand am 30.01.2022 in Königs Wusterhausen eine Gedenkveranstaltung statt. Sie stand unter dem Motto:

    „Im Gedenken an Auschwitz und Buchenwald – den faschistischen Bewegungen und Ideen in Europa entgegentreten!“

    Dazu sprach unser Mitglied, der Europaabgeordnete Helmut Scholz – auch unter widrigen technischen Umständen.